16.07.2020

Hochsensibilität bei Hunden

Ich hab´s ja schon immer irgendwie gewusst bzw. geahnt… ich bin hochsensibel und meine Hunde auch, schon immer!
Tatsächlich wollte und konnte ich das jedoch bis vor Kurzem nicht wirklich akzeptieren und schon gar nicht annehmen. Hat dieses Thema doch eine so große Bedeutung und auch Dimension, dass gefühlt dafür nie genug Raum war in mir und in meinem Leben.
Vor einigen Wochen jedoch wurde ich durch eine Situation mit unseren Hunden ganz massiv daran erinnert und so begann ich ganz vorsichtig dieser Thematik zunächst einmal zu erlauben, überhaupt da zu sein und ihr mehr und mehr Raum zu geben.
Ich begann noch viel mehr zu beobachten, zu hinterfragen und anzufühlen, mich selbst und natürlich auch unsere Hunde.

In den letzten Jahren meiner Arbeit mit Menschen und Hunden sind mir sehr viele hochsensible Wesen begegnet und sie alle waren anders, als so manch anderer Mensch oder Hund, aber genau das macht sie auch jeweils so besonders! 

Ist Hochsensibilität eine Krankheit?

Häufig werde ich gefragt, ob Hochsensibilität eine Krankheit oder nicht normal sei…
Hochsensible Hunde sind einfach anders, als manch andere Hunde und haben aufgrund dessen andere Bedürfnisse und stellen demzufolge an ihre Umwelt und an uns Menschen andere Anforderungen.
Wenn wir uns einige Dinge in Bezug auf die Hochsensibilität eines Hundes bewusst machen, ist vieles von dem, was wir erleben und wie Hunde sich zeigen und verhalten einfach nur eine logische Konseqenz…

Was genau ist Hochsensibilität bei Hunden?

Zunächst einmal bedeutet Hochsensibilität in ganz einfacher Form, dass die Sinneswahrnehmungen stärker ausgeprägt sind als bei anderen Hunden (oder auch Menschen). Am häufigsten ist der Sinn des Fühlens betroffen, so dass hochsensible Wesen häufig viel mehr fühlen als andere. Vor allem können sie auch stark spüren und nachempfinden, was in anderen vorgeht, wie sie sich fühlen und wie es ihnen geht.
Nicht selten entwickelt sich auch ein sogenannter 6. Sinn, mit Hilfe dessen Hochsensible einen weiteren Teil ihrer Umwelt wahrnehmen können, der vielen anderen vielleicht für immer verborgen bleibt. Dazu gehört z.B. das Sprechen mit Tieren, Pflanzen, Naturgeistern und die sogenannten Vorahnungen und Eingebungen.

Bei Hunden ist mir in den vergangenen Jahren aufgefallen, dass sie entweder wahnsinnig viel spüren, vor allem in anderen Hunden, Menschen, generell in Lebewesen. Somit haben sie ein ganz feines Gespür für gewisse „Energien“. Häufig können sie auch extrem gut fühlen, wenn etwas „in der Luft liegt“, z.B. Spannungen und verborgene Emotionen.

Auch gibt es Hunde, die zusätzlich zu dem ausgeprägten Gefühlssinn, gewisse Vorahnungen haben und so z.B. Gefahren auf eine große Distanz wahrnehmen können. Sie „sehen“ quasi Dinge kommen, die kaum ein anderer bemerken würde.

Was bedeutet es für einen Hund hochsensibel zu sein?

Du kannst Dir das so vorstellen, dass Dein Hund permanent mit zig ganz feinen Antennen, die in sämtliche Richtungen gehen können, unterwegs ist und es für diese Antennen auch keine Möglichkeit gibt sie einzufahren oder auszuschalten, sie sind also ständig und immerwährend aktiv!
Dass das unter Umständen sehr anstrengend sein kann, kannst Du Dir sicher vorstellen. Hinzu kommt, dass hochsensible Hunde sich nicht oder nur ganz schwer abgrenzen können von dem, was sie um sich herum wahrnehmen. Das heißt sie sind vor vielen Dingen auch einfach nicht geschützt und so kann es leicht passieren, dass sie die Gefühlswelt eines anderen Hundes oder Menschen aufschnappen und dann mit sich herum tragen. Je öfter das vorkommt, umso schneller ist das Maß des Erträglichen für Deinen Hund logischerweise voll.
Hochsensible Hunde kann man also extrem leicht überreizen, ja gar reizüberfluten und dadurch natürlich auch sehr leicht überfordern!

Möchtest Du gerne mehr über das Thema „Hochsensibilität bei Hunden“ erfahren?

Vor Kurzem habe ich eine Newsletter-Reihe zu diesem Thema gestartet, zu der Dich gerne noch anmelden kannst, klicke dafür einfach auf diesen Link.

Mein neues YouTube-Video zum Thema „Rituale bei Hunden“ passt übrigens auch sehr gut zur Hochsensibilität 😉

Alles Liebe wünscht Dir 
Deine Franziska

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