31.01.2021

Traust Du Deinem Hund etwas zu?

Ist es nicht so, dass wir die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt sind, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut hören, schön brav sind, ausreichend futtern, gesund sind und ansonsten auch irgendwie alles gut funktioniert?
Kein Wunder, dass uns dabei wertvolle und wichtige Dinge entgehen! Wir teilweise gar nicht mitbekommen (können), dass sich im Inneren unserer Hunde etwas bewegt hat, sie sich weiter entwickelt und dazu gelernt haben, reifer geworden sind usw. 

Ich selbst kenne das aus eigener Erfahrung! Denn mit dem eigenen Hund ist man durchaus betriebsblind und es tut gut, ab und an eine neutrale Sicht zu bekommen 😉

Dementsprechend schwierig ist es dann eben auch oft mit dem Vertrauen in unsere Hunde, weil uns nicht selten ein objektiver Blick fehlt und wir ja eh die meiste Zeit beschäftigt sind, unsere Hunde in allen möglichen Situationen zu kontrollieren.
Ja, und wenn wir nicht vertrauen, können wir anderen eben auch nichts oder nur wenig zutrauen. Dann trauen wir uns nicht. Und die anderen sollten sich dann unserer Ansicht nach (unbewusst) auch nicht soviel trauen. Ein seltsamer Kreislauf, der keinem wirklich dient. Im Gegenteil, derlei emotionale und Verhaltensmuster lösen ja meist wieder andere negative Gefühle und Gedanken aus und am Ende fühlt sich keiner wirklich gut. Weder ich, noch mein Hund. 

🌟Wie schön wäre es doch aber, wenn ich mich trauen würde! Wie bereichernd wäre es für mich und für meinen Hund, wenn ich vertrauen könnte! Wie beflügelnd wäre es, wenn ich meinem Hund einfach mehr zutrauen könnte!🌟

Kommt Dir das bekannt vor?

Im Alltag gibt es zahlreiche Momente und Gelegenheiten, in denen Du ausprobieren und Dich trauen kannst. Es muss ja nicht immer mit Siebenmeilenstiefeln sein. Nein, jeder noch so kleine Minischritt und jeder Versuch zählt!

Beobachte Deinen Hund immer wieder sehr genau, zunächst einfach so, ohne gleich etwas von ihm zu wollen oder zu verlangen. So wirst Du mehr über ihn erfahren und schneller herausfinden, was ihm liegt und was nicht, was er gut kann und wo er Deine Unterstützung benötigt.

Schau Dir genau an, wo und wann Dein Hund anfängt auf Außenreize zu reagieren oder Dir anzuzeigen, dass sich jemand nähert, da etwas Seltsames ist oder oder… Trau ihm zu, dass er das kann!!

Sieh bei Hundekontakten genau hin! Schau Dir genau an, wann Dein Hund hier in welcher Form agiert und reagiert, wo er sich sinnvoll in die Gemeinschaft einbringt… Trau ihm zu, dass er das kann!!

Letztendlich gehört zu all dem auch dazu, dass Du Deinem Hund erlaubst, sich auszuprobieren und durchaus auch „Fehler“ und ganz eigene Erfahrungen zu machen. Lernen durch Versuch und Irrtum ist ein wichtiges Prinzip in der Natur!

Und vielleicht tut Dir auch gut zu lesen, dass Du Dir selbst all das auch erlauben darfst 😇 Du darfst in vielen Momenten auch einfach mal Fünf gerade sein lassen und die Kontrolle über Deinen Hund und die Situation sein lassen, nur für einen winzigen Moment. Einfach mal laufen lassen…
Trau Dich und Du wirst überrascht sein, was dann auf Dich wartet💖

Je besser Du Deinen Hund kennst und ihn in verschiedenen Situationen lesen und verstehen kannst, umso leichter wird es Dir fallen, Deinem Hund mehr und mehr zu vertrauen und ihm letztlich auch Stück für Stück mehr zuzutrauen…

Alles Liebe wünscht Dir
Deine Franziska





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