23.08.2015

Wie komme ich an meinen Ball?

Ihr Lieben, hier möchte ich Euch in Form von Bildern ein paar Ausschnitte des letzten Treffens mit dem Dalmatiner Anton zeigen, den wir sehr schnell als Entscheidungsträger – Typ Zentralhund – identifiziert haben:

Als Anton sieht, dass ich seinen Ball in der Hand habe, sagt er sofort „Gib den her!“ Als ich auf diese Forderung nicht eingehe und ihn auch räumlich begrenze, weil er zu aufdringlich wird, versucht er sich den Ball einfach zu schnappen…

 

Und er zog und zerrte und ich ließ mich immer wieder ein Stück weit drauf ein, ging mit ihm mit… Ein Schimpfen, Lautwerden oder gar Befehle wie „Aus“, „Nein“ oder „Lass das“ hätten ihn hier schon gar nicht mehr erreicht und nur noch mehr angetrieben. Also bliebe ich bei mir und meinem Thema…ruhig und souverän…

 

In einem ruhigen Moment legte ich den Ball dann auf den Boden und beanspruchte ihn immer noch für mich…

 

„Nein, das passt mir auch nicht – dann beiße ich eben drauf herum – bis Du aufgibst“

 

 

Mir wird es zu nah und zu doll, also verschaffe ich mir wieder Raum und schiebe Anton mit dem Handrücken ganz ruhig weg von mir…

 

Und nach einigen Minuten kann der kleine „Dickkopf“ zumindest äußerlich nachgeben und ich komme dazu, seiner Besitzerin Pia zu erklären, was hier geschieht und auch er nutzt diesen Moment, um nachzudenken und sich eine neue Strategie einfallen zu lassen…

 

Aber zu früh gefreut, denn Anton startete einen erneuten Versuch (schließlich hatte er innerlich noch nicht nachgegeben), diesmal sehr körperlich und gleichzusetzen mit einem Wutanfall – er gab wirklich alles und ich hatte teilweise Mühe stehen zu bleiben 😉
Aber auch hier blieb ich ganz ruhig und innerlich standhaft bei mir und siehe da… Anton trat in Kontakt mit mir
und bat mich höflich um seinen Ball – das war es, was ich ihm die ganze Zeit sagen wollte, ich bestand auf eine angemessene Art und Weise, ließ mich von seiner rüpelhaften Art und Weise nicht beeindrucken, sondern forderte ihn auf, sich eine andere Lösung zu überlegen.
Auf diese Weise mit Hunden zu agieren ist sehr nachhaltig und Kopfarbeit pur!

 

Danach bekam er seinen Ball auch, denn einem Hund wie Anton gegenüber wäre es sehr respektlos, ihm seine Ressource einfach wegzunehmen!

HUNDE

Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmals an Hanne Rauchensteiner aus München für die wundervollen Bilder!!

 

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